Trotz der Schmerzen wissen wir, dass es richtig so ist.

Wieso wohl das Leben beschloss, dass du mich wieder zufällig triffst?

Wege trennen sich, doch die Erinnerungen hüte ich in mir wie Schätze.

Ich bin manchmal nicht ich, wenn ich durch den Alltag hetze.

Nie würde ich deinen Weg stören, geschweige denn versuchen dich zu halten.

Ich will das Beste für dich, dein Weg ist bestimmt, egal was wir erwartet hatten.

Das Leben nahm keine Rücksicht auf unsere Gefühle.

Trotz der Tränen, die ich keinem gezeigt habe, denke niemals, dass ich Groll verspüre.

Könnte ich zurück, wieder würde ich dich gehen lassen.

Es wäre nämlich selbstsüchtig, dich nur für mich festzuhalten.

Halten wir die Zeit an, früher hätte ich mir das gewünscht.

Doch heute weiss ich, das hätte ins ewige Nichts geführt.

Die Vorstellung des Paradieses ist für mich nur mit dir denkbar.

Ich weiss wie die Männer mich ansehen, doch weiss ich, dass dein Blick echt war.

Ich kann dich nicht wiedersehen, beim Anblick bin ich wie vom Blitz getroffen.

Und doch freut es mich sehr, ohne mir dabei mehr zu erhoffen.

Du hast das Beste verdient und darum schmerzt mich dein Leid.

Zu vielen Blicke, die uns trafen, trugen in sich viel Neid.

Ich weiss, dass du weisst für wen ich das dichte.

Ich bin nicht befugt, dass ich diese Welt nach meinem Wunsch richte.

Was in uns füreinander lebt, niemals werden wir das zeigen.

Wie Unbekannte marschieren wir aneinander vorbei, während wir dabei schweigen.

Nino Gadelia

„Copyright und alle Rechte bei der Autorin“

#B

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