Flügel

wings

Ängste nehmen mir den Willen.

Die Aussenwelt ermüdet mich und ich flüchte mich im Stillen.

Monologe des Gegenübers rauben mir die letzten Kräfte.

Wenn ich doch nur so viel Kraft für all diese Menschen hätte.

Ausgesaugt und ermüdet, meine Kraft verschenkt bis auf den letzten Knochen.

Dass ich noch existiere versichert mir bloss mein Herz, denn es ist am pochen.

Hätte ich doch nur Flügel, dann könnte keiner was von mir wollen.

Fliegen würde ich, sobald sie zu mir kommen.

Meine Zeit haben sie gefressen und sind nie satt geworden.

Diese gierige, hungrige Schatten, innen so tief verdorben.

Ich sehe durch sie hindurch, aber das kann ich ihnen nicht sagen.

Selbst wenn ich die Tür schliesse, den Eintritt werden sie wagen.

Stumm muss ich hoffen, dass mir diese Flügel wachsen.

Sie denken ich bin hier, doch mein Geist hat sie längst verlassen.

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