Alle analysieren die Fassade.

Immer ein Lächeln für andere, doch bei sich selbst keine Gnade.
Stark und unbesiegbar scheinen sie zu sein.
Doch innerlich so zerbrechlich und rein.
Es liegt vor der Aussenwelt verborgen.
Tief und weit ist es versteckt.
Sie wären auch gern so stark, schon morgen.
Wenn sie wüssten, wie viel Einsames dahinter steckt.
Salzige Tränen und viel Wein.
Hinter der Fassade ganz allein.
Vieles hat sie innerlich gebrochen, doch darüber werden sie nicht sprechen.
Sie hüten in sich Scherben, die langsam in alte Wunden stechen.
Der Kämpfer ist nach aussen hin gerichtet.
Während die Last ihn von innen fast vernichtet.

Nino Gadelia

„Copyright und alle Rechte bei der Autorin“

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