Vielleicht war ich selbst der Auslöser aller Probleme, weil ich danach gesucht habe.

Weil ich es gar nicht anders kannte.

Ich habe nicht gefühlt.

Ich habe gedacht.

Viel zu viel, viel zu oft und aus dem nichts Probleme gemalt.

Ich kannte gar keine problemlose Welt.

Und plötzlich waren die Probleme dann weg.

Ich hielt es für ein Betrug sorglos zu sein.

Und ich stürzte mich in die Gedanken voller Sorgen nun rein.

Ich hätte es einfach annehmen sollen.

Immerhin habe ich mein Lachen wieder gewonnen.

Ich hätte das Leben jetzt lieben sollen.

Doch stattdessen habe ich es von mir gestossen.

Alles was ich wollte als Kind…

Und ich stellte mich taub und stellte mich blind.

Ich lachte das Leben aus, anstatt mich zu bedanken.

Ich hielt mich für schlau mit meinen unendlich vielen Gedanken.

Ich analysierte jeden möglichen Ausgang, natürlich vertraute ich nur auf das bereits Erlebte.

Während das Leben noch da stand und mir alles Mögliche schenkte.

Es lächelte mich an und bat um Vertrauen.

Ich stand kalt da, innerlich gefüllt von Misstrauen.

Immer wenn ich diesen Weg besteige, steht es da und lächelt mich an.

Es wartet auf mich und sagt los gib mir die Hand.

Ich stehe da und weigere mich aus Angst vor den Schmerzen.

Dabei liege ich dem Leben doch so sehr am Herzen.

Nino Gadelia

 

 

 

 

„Copyright und alle Rechte bei der Autorin“

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