Im unendlichen Nichts auf der Suche nach mir.

Leer und ohne Sinn lasse ich mich vom Wind treiben.

Ich irre umher, das fehlende Stück will sich nicht zeigen.

Fremde wollen mir verkaufen, was zu mir gehört.

Sie durchschauen meine Verwirrtheit und denken, dass ihr Wort mich betört.

Nichts was sie sagen, kann mich jemals erfüllen.

Ich bin da draussen, muss nur weitersuchen.

Andere glauben ihr Dasein zu kennen.

Innerlich scheint ihnen nicht dieses Etwas zu fehlen.

Vielleicht ist es besser für sie, das so zu glauben.

In ihren Augen habe ich mich verlaufen.

Manche lassen sich fallen, andere nennen es ein Sturz.

Und manchmal sind Sekunden zu lang und Stunden zu kurz.

Ich bin noch nicht greifbar, doch immer noch blicke ich umher.

Die auf der Suche wollten im Leben immer schon mehr.

Nino Gadelia

„Copyright und alle Rechte bei der Autorin“

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